Traditionell feiern die Argentinier jedes Wochenende mit der ganzen Familie und Freunden ihren Asado - ihr großes Familien-Grillfest.

 Die Senores  schneiden, würzen und grillen das Fleisch, während die Senoras die Salate zubereiten.

Und das Chimichurri!

... denn Chimichurri ist das Tüpfelchen auf dem i beim Grillen.

Dies Kreation ist mehr oder weniger scharf, leicht pikant und kalt: ein schöner geschmacklicher Kontrapunkt zum heißen Steak. Die Zutaten sind genauso einfach wie die Zubereitung – nur die Mengen variieren dabei ganz nach individuellem Geschmack.

Falls sich die Asado-Gäste mal nicht einig sein sollten, wie viel "kritische" Zutaten (Chili! Knoblauch! Cayennepfeffer) der Sache Würze und Aroma geben sollen, gibt es eine ganz einfache Lösung: Die Chimichurri-Basisversion wird moderat gewürzt und kommt mit Extra-Chili und gehacktem Extra-Knoblauch in Schälchen auf den Tisch ...

Hier die Basis-Version für 4 Personen

  • 1 große Zwiebel (fein gewürfelt)
  • 2 Knoblauchzehen (sehr fein gewürfelt)
  • 2 getrocknete Chilischoten (fein gehackt)
  • 1 Bund frische glatte Petersilie (ohne Stängel fein geschnitten)
  • je 1 EL Thymian und Oregano (getrocknet)
  • 1 Lorbeerblatt
  • ½ TL Meersalz
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 2 EL guten Rotweinessig
  • 2 EL neutrales Öl (Raps-, Sonnenblumen-, Maiskeimöl)

Zubereitung:

Zwiebel, Knoblauch, Chili, Petersilie, Thymian, Oregano, Lorbeer, Pfeffer und Salz in einen großen Mörser (am besten aus Granit) geben und zu einer feinen Paste reiben; dann Öl und Essig zugeben, verrühren – und fertig ist Ihre erste Chimichurri-Sauce!

(Aber garantiert nicht die letzte, denn Chimichurri schmeckt auch uns Mitteleuropäern ganz verteufelt gut ...)

Ihr werdet sehen, diese Sauce ist wirklich eine der interessantesten, die man zu Gegrilltem reichen kann: nicht nur zu Steaks vom Rind, sondern auch zu Schweine-, Lamm und Geflügelfleisch, Fisch oder Bratwürsten!

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